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In Zahlen

1,228.74 km2 Leuven & Beyond
565.049 Einwohner
176 Nationalitäten
61.287 Studierende
32 Städte & Gemeinden
455 Einwohner/km²
42,5 durchschnittliches Alter
36% Grünfläche/m²

Was ist LOV?

LOV steht für Lovanium, den lateinischen Namen für Leuven. Und LOV bezieht sich natürlich auch auf die Liebe. Denn Liebe ist unerlässlich, um unsere Mission zu erfüllen: Indem wir radikal neue Verbindungen schaffen, streben wir gemeinsam nach einer besseren Zukunft für Leuven und die gesamte Region.

Dit is een kaart van Oost-Brabant.

LOV wird von vielen Händen getragen

LOV2030, das sind Städte und Gemeinden aus der Region Ost-Brabant, zahlreiche Kulturpartner, LOV-Freiwillige, das Traumteam, das LOV-Team...

Diese Region ist übrigens sehr wichtig für uns. Deshalb sprechen wir bewusst von „Leuven & Beyond“: Mit ganz Ost-Brabant strecken wir unsere Fühler in die Welt aus und zeigen, dass es auch anders gehen kann. Deshalb entscheiden wir uns auch für LOV2030 und nicht für Leuven2030, wie es die Tradition der Europäischen Kulturhauptstädte vorschreibt.

Leuven & Beyond sind Europäische Kulturhauptstadt 2030

Mit dem Bewerbungsbuch LOV2030 – HumanNature überzeugten Leuven & Beyond die Jury.

Hast du eine Frage zur Bewerbung? Frag unseren LOVbot über das Fenster unten!

„LOV is all you need“, um das Unmögliche miteinander zu verbinden – und es ist die Energie, die freigesetzt wird, wenn diese Verbindung gelingt.

LOV als Denkweise

Wie verbindet man ein Museum mit einer Grundschule? Einen Friedhof mit dem Leben? Ein Seniorenheim in Kortenberg mit den Inkubatoren von Heverlee? Armut mit dem Klima? Die Region mit der Welt?

Mit LOV natürlich.

  • LOV ist nicht nur unser Name, sondern auch unsere Denkweise.
  • LOV bedeutet, nach dem zu suchen, was wir nicht sehen, nach unseren blinden Flecken, um die Blasen, in denen wir leben, zu durchbrechen.
  • LOV steht für das Akzeptieren von Reibungen und Unsicherheiten.
  • LOV verbindet Kultur mit Bildung, Innovation, Nachhaltigkeit, Kulturerbe und Bereichen, die wir vielleicht noch gar nicht kennen.

LOV ist alles, was man braucht, um das Unmögliche zu verbinden, und es ist die Energie, die freigesetzt wird, wenn diese Verbindung zustande kommt.

Warum „Europäische Kulturhauptstadt“?

Polarisierung breitet sich aus. Die Demokratie steht unter Druck. Woran liegt das? Und vor allem: Was können wir gemeinsam dagegen tun? Wie finden wir einen Weg, in Harmonie zusammenzuleben? Wir glauben, dass wir einen Ansatz für eine Lösung der Herausforderungen finden können, vor denen Leuven und die Region stehen.

Der Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ ist ein Hebel:

  • Das Kulturprogramm in der Stadt und der Region macht die gesamte Gegend zu einem attraktiven Ort zum Leben und für Besuche. Die Zusammenarbeit in den Bereichen Mobilität, Verkehr, öffentlicher Nahverkehr und Radverkehr erhält dadurch einen konkreten Anstoß. Wir holen künstlerisches Talent und Besucher nicht nur in die Stadt, sondern in die gesamte Region. So entsteht ein fruchtbarer Dialog zwischen Stadt und Region, denn die Region – das sind wir.
  • Was geben wir an künftige Generationen weiter? Wir glauben, dass Kunst und Kultur durch ihre Vorstellungskraft zu einer neuen Zukunftsvision beitragen – einer Vision von einem gerechten und nachhaltigen Zusammenleben.
  • Es ist eine hervorragende Gelegenheit, Erfahrungen mit allen Europäern zu teilen. Schließlich sind unsere Herausforderungen auch die Herausforderungen Europas und der übrigen Welt.

Wie gehen wir das an? Mit radikal neuen Verbindungen.

Was bedeutet das?

Wir sind stark im Netzwerken, in Leuven und in der Region. Es gibt Netzwerke rund um Kultur, Bildung, Innovation, Nachhaltigkeit und Repräsentation. Doch diese Netzwerke bleiben oft in einem geschlossenen Kreis. Das bedeutet, dass oft dieselben Menschen gehört werden und andere unsichtbar bleiben. Wir befinden uns in einer Blase und sprechen nicht mit denen, die anders denken und handeln.

Aber wenn du tust, was du immer getan hast, bekommst du, was du immer bekommen hast.

Der Mangel an Austausch führt zu Polarisierung. Das müssen wir also anders angehen. Wir müssen Voraussetzungen schaffen, damit sich Menschen und Organisationen für sich selbst und füreinander öffnen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich unsere Blasen öffnen und neue Verbindungen möglich werden. Das sind radikal neue Verbindungen.

Wie sieht das Programm für 2030 aus?

Wir gehen von unseren Stärken aus: unseren Mitarbeitern, einem klaren Fokus auf Natur und Nachhaltigkeit sowie unserer Spezialisierung auf Innovation. Diese drei Elemente bilden den Kern unserer DNA. Sie sind zugleich die drei großen Themen des Programms: Mensch, Natur und Innovation. In den zugrunde liegenden Programmlinien suchen wir stets die Spannung zwischen Mensch und Natur, zwischen Innovation und Mensch sowie zwischen Natur und Innovation. So schaffen wir die radikalsten neuen Verbindungen.

Dies sind unsere Programmlinien

Human

  • Plays of Birth
  • Body & Soul
  • Power to the People

Nature

  • Down to Earth
  • Listening to the Forest
  • Crossroads

Innovation

  • MetaLOV
  • Future Fusion
  • PastForward

An diese Programmlinien knüpfen wir konkrete Aktivitäten an. Bis 2030 streben wir rund 600 Aktivitäten an, eine Mischung aus Top-Events, mittelgroßen Veranstaltungen und kleineren Aktivitäten. Konkrete Beispiele für solche Aktivitäten findest du in unseren LOV-Stories.

Wichtig zu beachten ist, dass es bei der Bewerbung um den Titel nicht nur um das Jahr 2030 geht. Der Wettbewerb um den Titel löst eine Bewegung aus, die der Stadt und der Region sowohl vor als auch nach 2030 positive Impulse verleiht.

Kulturhauptstadt Europas ist ein Wettbewerb

Die Europäische Union wählt jedes Jahr zwei Städte zu „Kulturhauptstädten Europas“ aus. Damit möchte sie den kulturellen Reichtum und die Vielfalt Europas in den Vordergrund rücken.

Belgien

Im Jahr 2030 ist unser Land an der Reihe. Am 24. September 2025 wurden Leuven und die Region Ost-Brabant unter dem Namen LOV2030 zur Europäischen Kulturhauptstadt 2030 gewählt. Auch Molenbeek for Brussels und Namur sowie zuvor Brügge, Gent und Kortrijk bewarben sich um den Titel. Es wird 15 Jahre dauern, bis Belgien erneut eine Kulturhauptstadt stellen darf – dies ist also eine einmalige Chance für Leuven & Beyond.

Diese belgischen Städte erhielten den Titel bereits zuvor:

  • Antwerpen im Jahr 1993
  • Brüssel im Jahr 2000
  • Brügge im Jahr 2002
  • Bergen im Jahr 2015

Zypern

Auch in Zypern darf sich eine Stadt als Europäische Kulturhauptstadt 2030 bezeichnen: Larnaka2030 wurde von der internationalen Jury ausgewählt.

Beitrittskandidaten

Zwei Städte aus Beitrittskandidatenländern reichten ebenfalls eine Bewerbung ein: Lemberg aus der Ukraine und Nikšić aus Montenegro. Nikšić 2030 sicherte sich den Titel.

Die Klasse von 2030

Zusammen mit Larnaka und Nikšić bildet Leuven & Beyond die Klasse von 2030. Dieser gemeinsame Titel eröffnet Perspektiven für Zusammenarbeit, Austausch und gemeinsame Projekte im Vorfeld des Jahres 2030.